Spi-Training und Drei-Ländercup - Tolle Erfolge

Petra und Ole Hoffmann belegen in Yardstickgruppe III den 3. Platz

Wie jedes Jahr ging dem Drei-Ländercup ein intensives Spi-Training voraus, zu dem beide Vereinsyachten voll belegt waren und darüber hinaus eine Warteliste bestand.
Pünktlich um 10 Uhr rief unser Spi-Trainings-Organisator Uli Schmid am Donnerstag Morgen zur ersten Besprechung. Anschließend konnte bei schönem 3-4er Wind gesegelt werden, wobei der böig einfallende Wind Spi-Manöver verhinderte. Da der Wetterbericht strömenden Regen und Kälte vorher gesagt hatte, waren alle Teilnehmer glücklich, dass der Regen ausblieb. Da machten auch die kalten 6 Grad Celsius nicht mehr so viel aus. Der tolle Wind ließ uns auch im zweiten Reff immer wieder an der 6 Knoten-Marke kratzen. So macht Segeln Spaß.

Am Freitag war der Wind nicht ganz so stark, und die Spi-Manöver wurden ausgiebig trainiert. Als zur Mittagszeit auch noch die Sonne heraus kam, waren die Seglerherzen der Trainingsteilnehmer mehr als zufrieden. Klar, dass beim Abendessen schon ein bisschen gefrozzelt wurde, wer wohl das schnellere der beiden Trainingsschiffe am Samstag beim Drei-Ländercup sein würde. Der Samstag war zunächst geprägt von frühem Aufstehen, was nach dem vorherigen feuchtfröhlichen Abend nicht allen leicht fiel. Nach dem Startschuss um 8.00 Uhr bewegte sich das Feld langsam Richtung Romanshorn. Die Jeanne d‘Arg erwischte einen sehr guten Start, entschied sich jedoch zu früh, Richtung Seemitte zu segeln und verlor daher bis zur ersten Tonne stark. Die Faible lag an der Wendeboje noch gut im Rennen, wurde aber auf der Rückfahrt von einigen Yachten überholt.
Aufgrund der schwachen Winde wurde die Wettfahrt verkürzt. Dennoch brauchte die Faible 6:39 Stunden, bis sie die Ziellinie erreichte. Die Jeanne d‘Arg benötigte mehr als 1 Stunde länger und kam nach 7:41 Std ins Ziel. Die schnellste Yacht, ein Rennkatamaran (Yardstick 48), war bereits nach 2:02 Stunden wieder zurück und sparte sich dadurch die Mittagsflaute.

Bei der Siegerehrung freute sich Uli Schmid mit Co-Skipper Winne Mauz und seiner Mannschaft über einen guten 8. Platz in seiner Yardstickgruppe 3 (von 15 Yachten). Die Faible (Skipper Heiner Rist und Co-Skipper Karl Wurst) dagegen belegte in Ihrer Yardstickgruppe II den 14. (von 16) Platz. Besonders erfreulich aus Sicht der StSG waren der 3. Platz von Petra und Ole Hoffmann in der Yardstickgruppe III auf ihrer Vela. Der Podiumsplatz wurde kräftig bejubelt und ist ein toller Start in die Regatta-Saison.

Auch der 5. Rang von Christian Ritter auf seiner Minimoa ist ein schöner Erfolg in Yardstickgruppe II. Dabei ging es ganz knapp her. Denn zwischen dem ersten und dem 6. Platz waren nach berechneter Zeit gerade mal 8 Minuten Unterschied. Als Mannschaft belegten die 4 StSG-Yachten Faible, Jeanne d’Arg, Minimoa und VELA einen ordentlichen 8. Platz. Letztendlich waren alle Teilnehmer glücklich und zufrieden. Petra, Ole und Christian freuten sich über ihre guten Platzierungen. Die Mannschaft der Faible, dass sie die Jeanne d‘Arg mehr als 1 Stunde hinter sich gelassen hatte und die Crew der Jeanne d’Arg über ihren wesentlich besseren Platz in ihrer Yardstickgruppe.
Als die Jeanne d’Arg auch noch einen der verlosten Preise einheimste, war das Glück perfekt. Ein ganz dickes Dankeschön an den Organisator Uli Schmid und die Skipper Heiner, Winne und Karl für das tolle verlängerte Wochenende, die Geduld, die Harmonie und die schönen Eindrücke, die wir alle gewinnen konnten.

Karsten