Friedrichshafener Einhandregatta 2010

1. Platz in der Yardstickgruppe II für Christian Ritter auf der Minimoa GER 3313

einhand_minimoa.jpg Am Samstag, 04.09.2010 fand zum 27.ten Mal die Friedrichshafener Einhandregatta statt. Bei wechselhaften leichten Windverhältnissen von 0-2 Beaufort gingen 21 Einhandsegler und 2 Einhandseglerinnen unterteilt in drei Yardstickgruppen an den Start.
Dabei konnte die Minimoa Ihre guten Leichtwindeigenschaften unter Beweis stellen und kam als zweites Schiff aller Teilnehmer nach einer Esse 850M gesegelter Zeit durchs Ziel. 
 
Bei leichter Brise und anfänglich südwestlichem Wind hat sich der Start auf der Seeseite am Pinend als richtig erwiesen. Von Immenstaad nach Uttwil wurden dann die Spinnaker bei einem spitzen Kurs nach Utwil gesetzt. Die Wahl des Code Zeros auf der Minimoa hat sich als die bessere Wahl herausgestellt und so konnten die vorausliegenden 2 Dynamic 35 und 1 Inferno 29 bis Uttwil fast eingeholt werden.
 
Von Uttwil nach Friedrichshafen hat der Wind dann nach Nord-Ost gedreht und es ging mit Genua zurück nach Friedrichshafen. Dabei gab es spannende Positionskämpfe, welche ich schließlich mit freiem Wind und etwas Glück für mich entscheiden konnte.
 
Vor der Siegerehrung auf der Schussen gab es leckere Canapees und Sekt. Insgesamt ein sehr gelungener Segeltag mit interessanten und gut gelaunten Teilnehmern. 
 
 
Christian Ritter

Der Mainau Pokal des YLM vor Litzelstetten

Termin: 26. und 27. Juni 2010
Ort: Regattabahn (up- and down) vor Litzelstetten (Mainau / Konstanz)

mainau_pok.jpg Christian Ritter und die Crew der Minimoa feiern den Sieg in der Yardstickgruppe 2 beim Mainaupokal 2010. Bei überwiegen schwachen Winden und leider nur 2 Läufen hatten Sie das Verfolgerfeld immer "im Griff".
Leider war das Teilnehmerfeld ziemlich "übersichtlich", was daran lag, daß zeitgleich zwei Regattaveranstaltungen im Überlinger See stattfanden. Der guten Laune und der tollen Gastfreundschaft der Litzelstetter ttat das aber keinen Abbruch.
In der Yardstickgruppe 3 belegte die Cross 25 "vela" von Petra und Ole Hoffmann einen guten dritten Platz.
Somit sind 2 von 3 Pokalen an die StSG gegangen - den Mainau Pokal und den Sieg in Yardstickgruppe 1 sicherte sich die "Evanesse" von Patrick Herzig (Abraxas 10.5).

Facts

Diese Regatta ist für Yachten nach Yardstick System ausgeschrieben, Klassenwertung ist bei Meldung von mindestens 6 Schiffen gleicher Bauart möglich.
Vor der traumhafen Kulisse der Mainau und der "Güll" richtet der Yachtclub Litzelstetten- Mainau alljährlich den Mainau Pokal aus; eine kleine, feine Veranstaltung mit sehr nettem Ambiente unter Bäumen am Uferhang. Es werden Samstag und Sonntag insgesamt 4 Wettfahrten ausgeschrieben, wobei bei mehr als drei Wettfahrten ein Streicher möglich ist. Liegeplätze gibt es an Bojen des Bojenfeldes (mit Schlauchi- Shuttle), am Steg des YLM oder auch in Konstanz Staad. Die Bewirtung macht der Verein selbst, es gibt Gegrilltes mit Zubehör, gut Trinken, am Sonntag ein Weißwurstfrühstück.
Vom Ufer aus lassen sich die Wettfahrten sehr gut verfolgen - was vielleicht auch für Seh-Leute interessant sein könnte.

Spi-Training und Drei-Ländercup - Tolle Erfolge

Petra und Ole Hoffmann belegen in Yardstickgruppe III den 3. Platz

Wie jedes Jahr ging dem Drei-Ländercup ein intensives Spi-Training voraus, zu dem beide Vereinsyachten voll belegt waren und darüber hinaus eine Warteliste bestand.
Pünktlich um 10 Uhr rief unser Spi-Trainings-Organisator Uli Schmid am Donnerstag Morgen zur ersten Besprechung. Anschließend konnte bei schönem 3-4er Wind gesegelt werden, wobei der böig einfallende Wind Spi-Manöver verhinderte. Da der Wetterbericht strömenden Regen und Kälte vorher gesagt hatte, waren alle Teilnehmer glücklich, dass der Regen ausblieb. Da machten auch die kalten 6 Grad Celsius nicht mehr so viel aus. Der tolle Wind ließ uns auch im zweiten Reff immer wieder an der 6 Knoten-Marke kratzen. So macht Segeln Spaß.

Am Freitag war der Wind nicht ganz so stark, und die Spi-Manöver wurden ausgiebig trainiert. Als zur Mittagszeit auch noch die Sonne heraus kam, waren die Seglerherzen der Trainingsteilnehmer mehr als zufrieden. Klar, dass beim Abendessen schon ein bisschen gefrozzelt wurde, wer wohl das schnellere der beiden Trainingsschiffe am Samstag beim Drei-Ländercup sein würde. Der Samstag war zunächst geprägt von frühem Aufstehen, was nach dem vorherigen feuchtfröhlichen Abend nicht allen leicht fiel. Nach dem Startschuss um 8.00 Uhr bewegte sich das Feld langsam Richtung Romanshorn. Die Jeanne d‘Arg erwischte einen sehr guten Start, entschied sich jedoch zu früh, Richtung Seemitte zu segeln und verlor daher bis zur ersten Tonne stark. Die Faible lag an der Wendeboje noch gut im Rennen, wurde aber auf der Rückfahrt von einigen Yachten überholt.
Aufgrund der schwachen Winde wurde die Wettfahrt verkürzt. Dennoch brauchte die Faible 6:39 Stunden, bis sie die Ziellinie erreichte. Die Jeanne d‘Arg benötigte mehr als 1 Stunde länger und kam nach 7:41 Std ins Ziel. Die schnellste Yacht, ein Rennkatamaran (Yardstick 48), war bereits nach 2:02 Stunden wieder zurück und sparte sich dadurch die Mittagsflaute.

Bei der Siegerehrung freute sich Uli Schmid mit Co-Skipper Winne Mauz und seiner Mannschaft über einen guten 8. Platz in seiner Yardstickgruppe 3 (von 15 Yachten). Die Faible (Skipper Heiner Rist und Co-Skipper Karl Wurst) dagegen belegte in Ihrer Yardstickgruppe II den 14. (von 16) Platz. Besonders erfreulich aus Sicht der StSG waren der 3. Platz von Petra und Ole Hoffmann in der Yardstickgruppe III auf ihrer Vela. Der Podiumsplatz wurde kräftig bejubelt und ist ein toller Start in die Regatta-Saison.

Auch der 5. Rang von Christian Ritter auf seiner Minimoa ist ein schöner Erfolg in Yardstickgruppe II. Dabei ging es ganz knapp her. Denn zwischen dem ersten und dem 6. Platz waren nach berechneter Zeit gerade mal 8 Minuten Unterschied. Als Mannschaft belegten die 4 StSG-Yachten Faible, Jeanne d’Arg, Minimoa und VELA einen ordentlichen 8. Platz. Letztendlich waren alle Teilnehmer glücklich und zufrieden. Petra, Ole und Christian freuten sich über ihre guten Platzierungen. Die Mannschaft der Faible, dass sie die Jeanne d‘Arg mehr als 1 Stunde hinter sich gelassen hatte und die Crew der Jeanne d’Arg über ihren wesentlich besseren Platz in ihrer Yardstickgruppe.
Als die Jeanne d’Arg auch noch einen der verlosten Preise einheimste, war das Glück perfekt. Ein ganz dickes Dankeschön an den Organisator Uli Schmid und die Skipper Heiner, Winne und Karl für das tolle verlängerte Wochenende, die Geduld, die Harmonie und die schönen Eindrücke, die wir alle gewinnen konnten.

Karsten