Bei der diesjährigen Landesjugendmeisterschaft, die in Überlingen am Bodensee ausgetragen wurde, erreichte Julian-Samuel Gebühr einen hervorragenden dritten Platz in der Klasse Laser 4.7.
Seit diesem Jahr segelt Julian-Samuel Gebühr in der Jugendbootklasse Laser 4.7, die die Jugendlichen an die olympische Klasse Laser Radial und Laser Standard heranführt. Gerade Baden-Württemberg fördert diese Klasse in besonderem Maße, so stammt auch die Hälfte der Nationalmannschaft in dieser Klasse aus dem Landesseglerverband.
Die Landesjugendmeisterschaften aller Jugendbootsklassen fanden von Donnerstag, den 8. September, bis zum Samstag statt. Vorgeschaltet hatte der Landesseglerverband noch ein Training nach Klassen, sodass die Segler eine ganze Woche in Überlingen verbrachten.
Der erste Wettkampftag am Donnerstag begann mit sehr guten Windverhältnissen, am gesamten Bodensee herrschte Starkwindwarnung. So liefen die Boote planmäßig aus und die Wettfahrtleitung konnte gleich eine Bahn legen und die Meisterschaft beginnen lassen.
Julian-Samuel Gebühr begann stark, nach einem guten Start setzte er sich in der Spitzengruppe fest und gab seinen dritten Platz bis ins Ziel nicht mehr ab.
Gleich darauf wurde der zweite Lauf gestartet, und er schaffte es, dieses hervorragende Ergebnis zu wiederholen.
Der dritte Lauf begann mit abflauendem Wind, Julian-Samuel gelang dieser Start nicht ganz so gut, doch er rettete noch einen 6. Platz ins Ziel. Nach dem dritten Lauf, der bereits eine gültige Meisterschaft bedeutete, frischte der Wind wieder auf.
Die Wettfahrtleitung entschied sich dazu, die Segler nicht an Land zu schicken, sondern noch einen vierten Lauf in den Abendstunden zu starten. Während der Wettfahrt nahm der Wind immer weiter zu und erreichte zu deren Ende Sturmstärke. Julian-Samuel kam auch damit gut zurecht und erreichte einen fünften Platz. In der Endabrechnung des ersten Wettkampftages bedeutete das einen tollen dritten Platz und damit die Chance auf das Podium. Nur zwei Segler, beide aus der deutschen Nationalmannschaft, standen vor ihm.
Die Ziele für den zweiten Wettfahrttag waren damit klar gesteckt: nach hinten absichern und eventuell noch nach vorne angreifen. Schwache Winde aus unterschiedlichen Richtungen veränderten die Voraussetzungen der Regatta.
Julian-Samuel bewies Nervenstärke und einen guten Riecher für den Wind: er schaffte es an diesem Tag in beiden Läufen zwischen die zwei bisher Führenden und erreichte zwei Mal den zweiten Platz. Nach sechs Läufen hatte er sich eine komfortable Tabellensituation erarbeitet und konnte dem dritten und letzten Wettfahrttag gelassen entgegen sehen. Es blieb nur noch eine Konkurrentin übrig, die ihn eventuell hätte überholen können.
Am Samstag und dem letzten, wieder schwach windigen Lauf, konzentrierte er sich auf das Halten des Abstandes und konnte seinen dritten Platz souverän verteidigen.
So konnte er sich über die Gratulationen der versammelten Segler, des Landesjugendobmanns und nicht zuletzt auch des Landestrainers freuen.














